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„Prädikat Besonders Wertvoll“ oder wie wir das bekommen, was wir verdienen

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Wünschst du dir mehr Anerkennung und Wertschätzung in deinem Leben? Strengst du dich immer an und gibst alles – aber trotzdem hast du oft das Gefühl, nicht genug zu sein? Fragst du dich, warum Du immer weniger verdienst, als die anderen, obwohl die gar nicht mehr können, als Du?

Auch bei mir gab es Zeiten, in denen ich alles getan habe, um Anerkennung zu bekommen. Und obwohl ich sie oft bekam, zweifelte ich ständig an mir und meinen Fähigkeiten. Ich fragte mich, warum die anderen immer die besseren Jobs hatten, mehr verdienten, beliebter und erfolgreicher waren als ich. Ich ärgerte mich weil andere immer die Rosinen bekamen – oder sie sich einfach nahmen… Offenbar hatten sie etwas, was ich nicht hatte und was ich nicht verstand. Ich fand mich damit ab und erklärte es mir damit, dass ich offenbar nicht gut, nicht schlau, oder nicht wertvoll genug war.

In meiner Ausbildung zur Kunsttherapeutin hatte ich beim „Messpainting“ eine wertvolle Erfahrung:

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Beim Mess-Painting geht es um das Zulassen von Unbewusstem und Chaos, das Aufgeben von Kontrolle und die Lösung von Blockaden.Es wird aus der Bewegung heraus in schnellem Rhythmus gemalt und es werden in kurzen Zeitabschnitten mehrere Bilder nacheinander hergestellt Es wird ohne Bildidee gearbeitet und auch die Farbwahl wird dem Zufall überlassen. Dabei tauchen Gefühle, Bilder, Stimmungen auf, die im Anschluss aufgeschrieben werden, wie in Form eines Tagebuchs auf. Messpainting sollte das nur in einem geschützten, sicheren Rahmen machen. Da man leicht von den auftauchenden Emotionen und dem, was an Themen und Unverarbeitetem auftaucht, „überrollt“ werden kann.

Ich hatte bereits einige Bilder gemalt, als mich eine Traurigkeit überkam. Es war eine Sehnsucht, wie eine Art Heimweh. Als ich mit der Bilderreihe fertig war, schaute ich mich um und sah, dass ich die fertigen Bilder einfach lieblos und achtlos hinter mich geschmissen hatte. Sie waren zum Teil verknickt und klebten aneinander. Es tat mir in der Seele weh, zu sehen, wie schlecht ich mit meinen Werken, mit dem, was ich geschaffen hatte, umgegangen war. Ich hatte sie nicht gut behandelt. Genau genommen hatte ich sie so behandelt, wie ich mich selber behandelte – nämlich nicht sorgsam, liebevoll oder wertschätzend.

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Ich war mit meinen Bildern genauso umgegangen, wie ich mit allem umging: mit mir, mit meinen Sachen, mit meinem Geld…

Meine Bilder waren in dem Moment Stellvertreter für Teile von mir bzw. für mich selbst. Sie waren wie meine Kinder, um die ich mich nicht gut gekümmert hatte.

Diese Erlebnis hat mir sehr zu denken gegeben und ich bin unendlich dankbar dafür, denn das war der Beginne meiner Wandlung. Seitdem hüte ich meine Schätze und weiß, wie wertvoll ich bin!

Hör auf deine Stimme und mach Dir bewusst, was Du selber von Dir denkst!

Wir sind im ständig unbewusst im Dialog mit uns selber. Wir bewerten, kommentieren und kritisieren uns und alles, was wir tun, permanent. Diese Stimmen sind Meinungen, Glaubenssätze über uns selber, die wir uns aufgrund irgendwelcher Erfahrungen in der Kindheit gebildet haben. Wir haben sie von Eltern, Lehrern, oder anderen Menschen vermittelt bekommen, oder uns selber aufgrund von Reaktionen unseres Umfeldes erschaffen und glauben bis heute, dass sie wahr sind. Diese Meinungen sind sehr hartnäckig!

Mein Kontostand hat meinen Wert bestimmt

Ich habe mich lange über meinen Kontostand definiert. Wenn mein Konto gut gefüllt war, was nie lange anhielt, fühlte ich mich gut und stand erhobenen Hauptes an der Kasse. Ich gab mein Geld für unnützes, wertloses Zeug aus, das mir nichts bedeutete. Ich glaube, ich wollte mir mit dem ständigen Kaufen, selber beweisen, dass ich ja zahlungsfähig bin. Ich fand den Moment an der Kasse zu stehen und zu bezahlen herrlich. Leider war dieser Moment unmittelbar danach wieder vorbei und ich fühlte mich noch schlechter, weil mein Konto wieder leerer war. Mein Geld war, wenn ich welches hatte, also schneller wieder weg, als ich gucken konnte und alles war wieder „normal“. Das Gefühl, kein Geld zu haben, mich wertlos zu fühlen, war mir ja vertraut…

Ich schaffte es nie, mir etwas anzusparen, um mir etwas wirklich Schönes, Kostbares zu leisten, weil ich das Geld achtlos ausgab. Ich ging mit dem Geld so um, wie ich mit den Bildern beim „Messpainting“ umgegangen war und wie ich mit mir und mit allem umging.

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Dieses Gefühl, mittellos zu sein, fand ich so demütigend und schrecklich, das ich mir dann aus Verzweiflung immer wieder ganz schnell und wahllos irgendeinen Job suchte – auch wenn ich gerade dabei war mein Ziel vom Traumberuf zu verwirklichen! Ich dachte, ich müsste zuerst meinen Kontostand ändern, dann würde sich auch mein Gefühl ändern. Ich habe aus Verzweiflung irgendwelche Jobs gemacht, bei denen ich mich wieder unter Wert verkaufte. Verändert hat sich dadurch gar nichts, weil ich wieder dementsprechend wenig verdiente und ich mir mein Gefühl von „nichts wert sein“ durch schlecht bezahlte Jobs, für die ich  vollkommen überqualifiziert war, noch verstärkt habe!

Unser Umfeld ist unser Spiegel

So wie wir uns selber sehen, so sehen uns auch die anderen. Unser Umfeld wird uns immer wieder bestätigen, was wir insgeheim selber von uns selber denken. Wenn wir davon überzeugt sind, dass wir dies oder jenes nicht schaffen, dann schaffen wir es auch nicht!

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Unsere Meinung über uns steht in direktem Zusammenhang zu dem, wie wir von außen wahrgenommen werden. Wenn wir unterbewusst der Meinung sind, wir seien es nicht wert, geliebt zu werden, dann suchen wir uns immer wieder Partner, die uns nicht liebevoll behandeln! Wenn wir denken, dass wir nicht genug verdienen – dann werden wir niemals ein prall gefülltes Konto haben. Wir werden uns immer wieder unter Wert verkaufen, was  zur Folge hat, dass wir uns gewisse Dinge nicht leisten können, was sich wiederum negativ auf unser Selbstwertgefühl auswirkt. Und so geht es immer weiter, wenn wir unsere Meinung über uns nicht wandeln.

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Wandel durch Wertschätzung

Ab dem Moment, wo wir uns selber als wertvoll und kostbar empfinden, wandeln wir ganz automatisch auch alles andere und vor allem unseren Kontostand! Unsere eigene Wertschätzung wird alles um uns herum verändern. Unsere Ausstrahlung verändert sich schlagartig. Wir strahlen nach aussen und können sogar noch was abgeben von unserer Anerkennung und Wertschätzung weil wir genug davon haben!

Wir müssen nicht lungern und hoffen, dass wir von anderen etwas abbekommen.

Je mehr wir selber haben, desto mehr können wir sogar abgeben! Ehrliche, von Herzen kommende Wertschätzung und Anerkennung ohne Neid und Missgunst!

Wie geht es Dir mit diesem Thema, welche Erfahrungen hast Du gemacht? Was denkst du insgeheim von dir? Welche Meinung hast du über dich? Was sagt dir deine Stimme in deinem Kopf? Sagt sie dir, wie toll, hübsch und intelligent du bist? Lobt sie dich? – oder macht sie dich klein und sagt Dinge wie: „Mann, siehst du heute wieder scheiße aus!“,„Das schaffst Du nicht!“, „Du bist nicht gut genug!“, „Du bist es nicht wert!“, oder „Du verdienst nicht genug.“?

Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade von Martina Baehr zum Thema Wandel durch Wertschätzung

Wenn Du Unterstützung oder Begleitung dabei wünschst, Deinen eigenen Wert zu erkennen und zu schätzen dann lass es mich wissen. Ich helfe Dir gerne mit kreativen und künstlerischen Mitteln dabei, Deinen inneren Reichtum zu entdecken und sichtbar zu machen und Dir bewusst zu machen, wie wertvoll du bist.

Britta Lindenberg

17 Kommentare

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